Hauptmenü
“Heilfasten 1.0“
„Alles über das Fasten – in 3 Teilen“
Ja - , warum eigentlich fasten? Der Gedanke kommt einem ja meist nach dem Genuß, der Völlerei, dem Exzess. Ich nenne dieses Phänomen den „Post-Feiertage-Blues“. Wenn die Weste spannt, wenn man sich schwer und beladen, müde und lustlos fühlt, nichts mehr richtig zu schmecken vermag, der Kopf dumpf, „wie in Watte gepackt“ wirkt und die Glieder träge sind. Dann, ja erst dann erwächst in uns der Wunsch nach Reinigung und nach einem Neuanfang (körperlich und geistig).
Dabei ist Fasten ein Vorgang den jeder Mensch kennt! Essen und Nichtessen sind wie Wachen und Schlafen, Spannung und Entspannung, sind „Pole“ des menschlichen Lebens. Wir fasten ja jeden Tag, - nämlich in der Nacht. Der Engländer nennt das Frühstück daher „breakfast“, zu deutsch Fastenbrechen.
Fasten ist eine naturgegebene Form menschlichen Lebens, oder anders gesagt „ein eigenes uraltes Stoffwechselprogramm“ des Körpers. Unser Organismus „weiß“ wie Fasten geht. Der Körper lebt durch „innere Ernährung“, d.h. durch den selbstgesteuerten Abbau überflüssiger Substanz und durch Umwandlung von Körpergewebe. Wir „schmelzen Überflüssiges“ ein (körperlich wie auch seelisch)!
Durch die Umschaltung auf ein „anderes Stoffwechselprogramm“ entsteht der echte körperliche Hunger erst gar nicht, weil auf die „inneren Energiequellen“ umgeschaltet wird.
Fasten kann deshalb auch nicht bedeuten, weniger zu essen, zu hungern, oder auf bestimmte Speisen zu verzichten (dass hieße ja Diät). Fasten ist Leben ohne Nahrung.
Fasten ist uralt aber immer wieder aktuell. In der Krankheit z.B. zieht sich der Mensch zurück. Dem fiebernden Patienten fehlt der Appetit. Der Organismus fastet -und tut damit instinktiv das Richtige! Er spart dadurch 30% seines Energiebedarfes, -den er nun zur Heilung, d.h. zum „Aufräumen“ nutzen kann. Volle Power für das Immunsystem!
Bernhard Nachreiner
Gründer und Leiter des
Centrums
Lesen Sie meine |
unser Buchtip |